Wechseljahre wird die Zeit genannt, in der die Eierstöcke nach und nach immer weniger weibliche Geschlechtshormone wie das Östrogen produzieren und schließlich die Produktion ganz versiegt. Am Ende der Wechseljahre steht die Menopause, der Zeitpunkt der letzten Menstruation, der mindestens zwölf Monate lang keine Periodenblutung folgt.

Durch den Rückgang des Östrogens nimmt die Fruchtbarkeit der Frau ab. Zugleich steigt die Konzentration des Hormons FSH, das die Eierstöcke zur Bildung von Hormonen anregen sollen.

Die meisten Frauen erreichen ihre Wechseljahre zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr; mit einem PCOS beginnt die Menopause im Durchschnitt vier Jahre später als bei gesunden Frauen. Oft kommt es in den Wechseljahren zu charakteristischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Menstruationsstörungen und Stimmungsschwankungen.

Nach den Wechseljahren nehmen die PCOS-Beschwerden ab – meistens.

Nach den Wechseljahren lassen die PCOS-Beschwerden in der Regel wieder nach – allerdings können sie auch zunehmen. Um herauszufinden, ob die Ursache der Beschwerden die Wechseljahre sind oder das PCOS, kann der Arzt den Hormonstatus bestimmen.

  • In den Wechseljahren ist das FSH deutlich erhöht, während die männlichen Geschlechtshormone wie das Testosteron üblicherweise im Normbereich liegen. Die Konzentration des Östrogens verringert sich im Lauf der Wechseljahre und landet schließlich auf einen niedrigen Wert.
  • Beim PCOS ist die Blut-Konzentration des Hormons LH erhöht, das FSH ist normal oder leicht erniedrigt. Auch die Werte für das Östrogen sind normal bis erhöht, während der Spiegel für die männlichen Geschlechtshormone (Testosteron) ist typischerweise erhöht ist.

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