PCOS ist die Abkürzung für “Polycystisches Ovarsyndrom”. Manchmal auch “hyperandrogenische anovulation (HA)” oder auch Stein-Leventhal-Syndrom” genannt. PCOS ist eine recht weit verbreitete hormonelle Störung bei Frauen, die insbesondere zu einer verringerten Anzahl von Eisprüngen und dadurch eingeschränkter Fruchtbarkeit der Frau führt. Tatsächlich ist PCOS die am weitesten verbreitete hormonelle (“endokrinische”) Störung bei Frauen zwischen 14 und 44. Das polycystische Ovarsyndrom ist daher auch eine der Hauptursache für eine eingeschränkte weibliche Fruchtbarkeit.

PCOS ist das Ergebnis einer nicht ausgewogenen, körpereigenen Hormonproduktion der Frau. Sogenannte Androgene, typisch männliche Hormone, werden von jeder Frau gebildet und sind allgemein notwendig für den Stoffwechsel. Dies ist auch bei Männern der Fall: jeder Mann bildet auch sogenannte weiblyche Hormone. Bei Frauen mit PCOS werden zu große Mengen dieser männlichen Hormone wie Testosteron gebildet. Wenn der Hormonspiegel nicht ausgeglichen ist, überschüssige männliche Hormone gebildet werden, kommt es u.a. zu Symptomen wie unregelmäßigem Eisprung oder auch übermäßigem, männlichen Haarwuchs.

Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen PCOS und Störungen im Zuckerstoffwechsel bzw. der Insulinproduktion.

Frauen können bereits in sehr jungen Jahren an PCOS leiden, beginnend wenige Monate oder Jahre nach der ersten Menstruation. Es kann aber auch bis zum Alter von 25 oder bis in die 30er Jahre dauern, bis sich die Symptome von PCOS zeigen.

Symptome des Polycystischen Ovarsyndroms PCOS

Das polycystische Ovarsyndrom äußert sich mit einer ganzen Reihe von Symptomen. Diese treten üblicherweise nicht alle gleichzeit auf, sondern es sind in der Regel nur ein paar der Symptome, die bei einer Frau auftreten. Die typischen PCOS Symptome sind:

  • weniger Menstruationen oder auch das vollständige Ausbleiben von Regelblutungen (Amenorrhoe)
  • weniger häufiger Eisprung oder auch völlig ausbleibender Eisprung (Anovulation),
  • daraus folgend eine eingeschränkte bis nicht vorhandene Fruchtbarkeit der Frau.
  • Übergewicht und Gewichtszunahme. Die Gewichtszunahme erfolgt oft um die Hüfte herum.
  • Unerwünschter Haarwuchs an typisch männlichen Körperstellen, im Gesicht oder am Körper. Gleichzeitig auch eher dünner werdendes Kopfhaar.
  • Hautunreinheiten, Akne oder auch Flecken und Pickel, insgesamt eine eher unreine, grobporige Haut.
  • Eher schlechte Stimmung, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder im Extremfall Depressionen.

Da nicht alle dieser Symptome des PCOS gleichzeitig auftreten und die einzelnen Symptome auch andere Ursachen ausser des PCOS haben, ist die korrekte Diagnose relativ schwierig.

PCOS: Entwicklung von Follikel und Embryo

Symptome die wie PCOS erscheinen – aber NICHT PCOS sind

Es gibt ein paar Symptome, die auf den ersten Blick wie durch PCOS hervorgerufen erscheinen. Die Ursache ist aber eine andere. Ihr Arzt wird daher bei der Diagnose von PCOS u.a. diese Ursachen ausschliessen wollen, bevor er die Diagnose “PCOS” stellen kann.

  • Kongenitale Nebennierenhyperplasie ist eine angeborene Störung, bei der der Körper zu wenig Cortisol bildet. Zudem produziert der Körper zu viele männliche Hormone. Die Symptome sind u.a.
    • erhöhtes Haarwachstum im Gesicht (“Damenbart”),
    • weniger häufige, unregelmäßige oder ganz ausbleibende Regelblutungen,
    • eingeschränkte Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit,
    • Hautprobleme wie Akne und Pickel, die zum Teil bereits vor der Pubertät auftreten.
  • Prolaktinüberschuss, der das intensive, typisch männliche Haarwachstum in Gesicht und auf dem Körper zur Folge hat. Gleichzeitig kann auch die Menstruation und der Eisprung unregelmäßig und seltener sein.
  • Schilddrüsenerkrankungen, sowohl eine übermäßige als auch eine eingeschränkte Schilddrüsenfunktion führt normalerweise zu unregelmäßigen Zyklen.
  • Das Cushing Syndrom  beschreibt eine Störung, bei der zu viel Cortisol produziert wird. Die übermäßige Produktion des Hormons Cortisol führt zu männlichem Haarwuchs und Gewichtszunahme. Auch die Stimmung kann schwanken bis hin zum Auftreten von Depressionen.

Diagnose von PCOS

Um PCOS zu diagnostizieren (oder auch auszuschließen), wird Ihr behandelnder Arzt Sie u.a. zur Regelmäßigkeit Ihrer Periode und Ihrer medizinischen Vergangenheit befragen (Anamnese). Zudem wird eine allgemeine physische Untersuchung (Gewicht, Größe, Blutdruck etc.) erfolgen genauso wie eine Analyse der Blutwerte, insbesondere auch der Hormonwerte.

Mittels einer Ultraschalluntersuchung wird Ihr Arzt vermutlich auch die Anzahl der Follikel untersuchen. Insbesondere für Frauen über 30 Jahren ist diese Diagnose üblich.

Behandlung von PCOS

Wenn die Diagnose PCOS lauten sollte, gibt es je nach genauen Umständen verschiedene Arzneimittel zur Auswahl. Es gibt daneben die ernährungsmedizinische Methode, die auf Basis klinisch erprobter, konzentrierter und sicherer Lebensmittelbestandteile basiert. Eine davon ist die Anwendung von amitamin® Ovarifert . Die Bestandteile wie Inositole und alpha-Liponsäure sind selbst keine Hormone, sondern sie helfen dem Körper, seinen eigenen Hormonhaushalt selbst wieder zu regulieren.

Alle Bestandteile von amitamin® Ovarifert sind in der EU, aber auch in den USA als Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. Dies gestatten die Lebensmittelbehörden nur bei besonders sicheren Stoffen. Daher ist das Produkt auch weder apothekenpflichtig noch verschreibungspflichtig. Insgesamt könnte es also gut sein, dass für Ihren Arzt und Sie amitamin® Ovarifert die erste Wahl bei PCOS ist. Informieren Sie sich bitte hier über amitamin® Ovarifert.

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